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Eine Basis, um Informationen situationsgerecht aufzuarbeiten

contactjsExkursionen sind in verschiedenen Studiengängen ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Der Lernerfolg vor Ort ist in der Regel aber nur begrenzt und stellt sich erst bei der Nachbearbeitung der Notizen verstärkt ein. Er kann jedoch entscheidend verbessert werden, wenn mobile Endgeräte bereits während der Exkursion Informationen bereitstellen und aufarbeiten, z.B. indem eine Pflanze über ein Foto bestimmt und mit Zusatzinformationen, wie zugehörige Familie, Vorkommen und verwandtschaftliche Beziehungen versehen wird und diese Daten nach den Vorlieben, Vorkenntnissen und Fähigkeiten des Nutzers spezifisch aufbereitet werden.
Um eine solche automatische Adaption zu gewährleisten, ist es notwendig, eine Vielzahl von personenspezifischen und kontextbezogenen Informationen zu sammeln und auszuwerten. Stefanie Lemcke vom Institut für Informatik an der Universität Potsdam hat sich mit genau solchen Systemen beschäftigt. Genauer gesagt, sie hat deren Konzepte analysiert und dann so weiterentwickelt, dass eine solche kontextspezifische Informationssammlung und -verarbeitung jetzt auch auf mobilen Endgeräten weitestgehend unabhängig von der verwendeten Plattform ermöglicht wird.
Ebenso wie das Vorgängersystem, das „Context Toolkit“, bildet das neue, in JavaScript als Bibliothek portierte System „contactJS“ einen Rahmen für die Entwicklung von kontexterfassenden Infrastrukturen. Der modulare Aufbau ermöglicht eine einfache Erstellung der konkreten Komponenten für die Infrastruktur sowie eine leichte Erweiterbarkeit der bestehenden Strukturen.
Frau Lemcke wurde in ihrem Projekt von der Stiftung Industrieforschung mit einem Stipendium unterstützt. Sie hat ihren Master im Januar erfolgreich abgeschlossen und arbeitet seitdem als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Informatik Frau Prof. Dr. Lucke, die ihre Masterarbeit auch betreut hat.

 
   

Zusammenarbeit mit der Humboldt-Innovation GmbH in Berlin verlängert

Humboldt-Innovation GmbHPrepare! und das Forum junge Spitzenforscher und Mittelstand sind zwei erfolgreiche Veranstaltungsreihen der Stiftung Industrieforschung. Beide wurden in den letzten beiden Jahren zusammen mit der Humboldt Innovation GmbH durchgeführt, einer Ausgründung der Humboldt Universität zu Berlin, die dem Wissenschafts- und Technologietransfer verpflichtet ist. Diese Zusammenarbeit ist nun für ein weiteres Jahr besiegelt worden. Die Stiftung freut sich auf erfolgreiche und zielführende Veranstaltungen, in denen junge Wissenschaftler ihre Ideen mit gestandenen Unternehmern diskutieren können.

 
   

25 Stipendiaten gesucht

urkunde stipendiumDie Stiftung Industrieforschung schreibt für das Jahr 2015 wieder 25 Stipendien für Diplom- und Masterarbeiten aus. Die Stiftung will damit Forschungen auf den Gebieten der Betriebswirtschaft, der Organisation und der Technik fördern, die von hoher praktischer Relevanz für kleine und mittlere Unternehmen sind. Die Stipendien sind mit 500.- € pro Monat dotiert und werden bis zu 6 Monaten getragen.
Anträge können nicht vom Stipendiaten selbst, sondern müssen von dem Hochschullehrer / der Hochschullehrerin gestellt werden, der / die die Arbeit wissenschaftlich verantwortlich betreut. Stichtag für die Bewerbung ist der 10.4.2015. Im Herbst wird es einen zweiten Bewerbungstermin geben. Alle weiteren Details finden Sie hier.

 
   

Optimale Einstellungen und effektive Regelungen von Windrädern

Jannik SchottlerWieviel Leistung man mit einem Windrad gewinnen kann, lässt sich mit einer relativ einfachen Gleichung beschreiben. Leider nur, wenn der Wind konstant weht und wenn man nur ein einzelnes Windrad betrachtet. Bei stark wechselnden Winden müssen Windräder dagegen effektiv geregelt werden, um eine möglichst effiziente Energiegewinnung zu gewährleisten. Das gilt umso mehr, wenn ein zweites Windrad im Nachlauf (also im teilweisen Windschatten) eines ersten Rades steht.
Mit Unterstützung der Stiftung Industrieforschung hat Herr Jannik Schottler solche Tandem-Windräder in seiner Masterarbeit experimentell untersucht und eine neue Software entwickelt, die es ermöglicht, die Energiegewinnung des Gesamtsystems - und nicht nur die jedes einzelnen Windrades - zu optimieren. Wichtigste Ergebnisse seiner Arbeit: Für die Gesamtleistung ist es vor allem notwendig, den Winkel der Rotorblätter des vorderen Windrades zu optimieren. Wählt man hier eine suboptimale Einstellung, so verliert man an diesem Windrad mehr Leistung als man am zweiten gewinnen kann. Dagegen ist es sinnvoll, das vordere Windrad nicht direkt in den Wind zu stellen (was der optimalen Einstellung für dieses eine Windrad entsprechen würde), sondern einen Gierwinkel von etwa 20 Grad zu lassen. Dann kann man mit etwa 6% mehr Gesamtleistung rechnen.
Herr Schottler hat seine Arbeit am Institut für Physik der der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg angefertigt. Die Betreuung und wissenschaftliche Verantwortung oblag Dr. Michael Hölling und Prof. Dr. Joachim Peinke. Die waren von der Arbeit so überzeugt, dass Herr Schottler seine Methoden im Rahmen einer Promotion weiter entwickeln wird.

 
   

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Stiftungs-Preisträger erläutern ihre Arbeiten

Mit insgesamt 10.000 Euro zeichnete die Stiftung Industrieforschung im Herbst 2013 drei Dissertationen aus, die nicht nur nach wissenschaftlichen Kriterien hervorragend waren, sondern auch der mittelständischen Praxis wichtige Impulse gaben. In kurzen Videos erläutern die Preisträger – Dr. Nadia Nabout, Dr. Kersten Lange und Dr. Friedrich Sommer – die Kernpunkte ihrer Arbeiten.

Weitere Informationen zur Preisverleihung 2013 finden Sie hier.

Stand: 17.03.2015
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