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Optimale Einstellungen und effektive Regelungen von Windrädern

Jannik SchottlerWieviel Leistung man mit einem Windrad gewinnen kann, lässt sich mit einer relativ einfachen Gleichung beschreiben. Leider nur, wenn der Wind konstant weht und wenn man nur ein einzelnes Windrad betrachtet. Bei stark wechselnden Winden müssen Windräder dagegen effektiv geregelt werden, um eine möglichst effiziente Energiegewinnung zu gewährleisten. Das gilt umso mehr, wenn ein zweites Windrad im Nachlauf (also im teilweisen Windschatten) eines ersten Rades steht.
Mit Unterstützung der Stiftung Industrieforschung hat Herr Jannik Schottler solche Tandem-Windräder in seiner Masterarbeit experimentell untersucht und eine neue Software entwickelt, die es ermöglicht, die Energiegewinnung des Gesamtsystems - und nicht nur die jedes einzelnen Windrades - zu optimieren. Wichtigste Ergebnisse seiner Arbeit: Für die Gesamtleistung ist es vor allem notwendig, den Winkel der Rotorblätter des vorderen Windrades zu optimieren. Wählt man hier eine suboptimale Einstellung, so verliert man an diesem Windrad mehr Leistung als man am zweiten gewinnen kann. Dagegen ist es sinnvoll, das vordere Windrad nicht direkt in den Wind zu stellen (was der optimalen Einstellung für dieses eine Windrad entsprechen würde), sondern einen Gierwinkel von etwa 20 Grad zu lassen. Dann kann man mit etwa 6% mehr Gesamtleistung rechnen.
Herr Schottler hat seine Arbeit am Institut für Physik der der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg angefertigt. Die Betreuung und wissenschaftliche Verantwortung oblag Dr. Michael Hölling und Prof. Dr. Joachim Peinke. Die waren von der Arbeit so überzeugt, dass Herr Schottler seine Methoden im Rahmen einer Promotion weiter entwickeln wird.

 
   

Bionik-Polymerchemie-Sensortechnik: So kann aus moderner Wissenschaft eine tragende Geschäftsidee werden

Prepare 2014 (Foto: P. Tettenborn)Matratzen, die biologische Prinzipien nutzen, um eine gleichmäßige Gewichtsverteilung zu erzielen; Operationshandschuhe, die nicht nur mehr Sicherheit gegen Stichverletzungen, sondern auch noch eine fast unverminderte Taktilität gewährleisten; neue Technologien, die aktuell und präzise räumliche Daten - z. B. für die Land- und Forstwirtschaft - bereitstellen: Das sind die drei Gründungsideen, die am 10. Juli 2014 zum Abschluss der Gründerakademie „Prepare!“ von einer unabhängigen Preisjury ausgezeichnet wurden.
Ziel von Prepare! ist es, in multidisziplinären Teams Gründungsideen zu entwickeln und mit Wissenschaftlern unter Anleitung von Experten entsprechende Business Modelle zu erarbeiten. Prepare! ist eine gemeinsame Veranstaltung der Humboldt Innovation GmbH, des Gründungsnetzwerks B!GRUENDET der Berliner Hochschulen und der Stiftung Industrieforschung.
(Foto: P. Tettenborn)

 
   

19 weitere Stipendien zu vergeben

StipendienDie Stiftung Industrieforschung schreibt für den Herbst 2014 weitere 19 Stipendien für Diplom- und Masterarbeiten aus. Sie werden für Forschungen auf den Gebieten der Betriebswirtschaft, der Organisation und der Technik vergeben, die von hoher praktischer Relevanz für kleine und mittlere Unternehmen sind. Die Stipendien sind mit 500.- € pro Monat dotiert und werden bis zu 6 Monaten getragen.
Anträge können nicht vom Stipendiaten selbst, sondern müssen von dem Hochschullehrer / der Hochschullehrerin gestellt werden, der / die die Arbeit wissenschaftlich verantwortlich betreut. Stichtag für die Bewerbung ist der 15.9.2014. Alle weiteren Details finden Sie hier.

 
   

Preise für wissenschaftliche Arbeiten vergeben

Preisträger 2013Jörg Neumeyer, Verena Kräusel und Stefan Sommer heißen die diesjährigen Preisträger der Stiftung Industrieforschung.
Herr Sommer, der Träger des 3. Preises, hat in seiner Bachelorarbeit neuartige Thermofühler für Heißkanaldüsen in der Kunststoffverarbeitung konzipiert. Frau Dr. Verena Kräusel wurde mit dem 2. Preis für ihre Habilitation ausgezeichnet, in der sie eine neuartige Variante der Technologie des sog. Genauschneidens entwickelt. Erster Preisträger ist Herr Dr. Jörg Neumeyer, der in seiner Arbeit Laserstrahlen mit dem Metallschutzgasschweißen kombiniert, so dass die Schweißnähte möglichst wenig verspröden. Die Preise der Stiftung Industrieforschung für wissenschaftliche Arbeiten sind mit insgesamt 15.000 € dotiert. Über Ihre Vergabe entscheidet eine sechsköpfige Preisjury, die aus Unternehmern und Wissenschaftlern besteht. Entscheidendes Kriterium für die Preisvergabe ist die Kombination aus wissenschaftlich hohem Niveau und Übertragbarkeit der Ergebnisse in die unternehmerische Praxis produzierender Unternehmen.
Weitere Informationen zur Preisverleihung und den Preisträgern finden Sie hier.

 
   

Weitere Beiträge...

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Stiftungs-Preisträger erläutern ihre Arbeiten

Mit insgesamt 10.000 Euro zeichnete die Stiftung Industrieforschung im Herbst 2013 drei Dissertationen aus, die nicht nur nach wissenschaftlichen Kriterien hervorragend waren, sondern auch der mittelständischen Praxis wichtige Impulse gaben. In kurzen Videos erläutern die Preisträger – Dr. Nadia Nabout, Dr. Kersten Lange und Dr. Friedrich Sommer – die Kernpunkte ihrer Arbeiten.

Weitere Informationen zur Preisverleihung 2013 finden Sie hier.

Stand: 27.11.2014
Barkhovenallee 1 | 45239 Essen | Tel 0201 - 8401-160 | Fax 0201 - 8401-255 | E-Mail