Gründerakademie „Prepare!“ gestartet
Mit 39 Teilnehmern begann am 30. Januar 2012 in Aachen die diesjährige Gründerakademie „Prepare!“ Insgesamt sieben interdisziplinäre Teams aus Ingenieuren/Naturwissenschaftlern und Betriebswirten/MBA-Studierenden werden in den kommenden Wochen gemeinsam Konzepte für Markteintritt und Wettbewerbsstrategien der jungen High-Tech-Gründer entwickeln. An vier Präsenztagen werden sich die Teams mit Vertretern aus Wissenschaft und Unternehmenspraxis austauschen können. Beim Finale am 29. Februar schließlich werden die verschiedenen Konzepte vorgestellt und von einer fachkundigen Jury bewertet. „Prepare!“ ist eine Kooperation der WHU Vallendar, der RWTH Aachen und der Stiftung Industrieforschung.
Forum Junge Spitzenforscher: Vortragsfolien stehen zum Download bereit
„Produktionsmanagement“ - unter diesem Thema stand das „Forum Junge Spitzenforscher und Mittelstand“, das die Stiftung Industrieforschung auf dem Petersberg ausrichtete. Sechs hervorragende junge Forscherinnen und Forscher präsentierten Experten aus dem industriellen Mittelstand originelle und praxisrelevante Forschungsergebnisse aus anwendungsnahen Forschungsprojekten. Die Vortragsfolien dieser Veranstaltung stehen nun hier zum Download bereit.
Preis für wissenschaftliche Arbeiten: Ausschreibung läuft bis 6. Juli 2012
Die Stiftung Industrieforschung wird ihren mit 10.000 Euro dotierten Preis für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten mit Praxisnutzen auch im kommenden Jahr vergeben. Bewerbungen können bis zum 6. Juli 2012 an die Adresse der Geschäftsstelle gesandt werden. Die Bewerbung ist formlos; es sollten ein Exemplar der Arbeit und eine ca. fünfseitige Kurzfassung eingereicht werden. Die Entscheidung über die Preisträger wird im Herbst 2012 fallen. Weitere Informationen über den Stiftungspreis finden Sie hier.
Auch 2012: Zwei Bewerbungstermine für Stipendien
31. März und 29. September 2012 – dies sind die beiden Bewerbungstermine für Stipendien, die die Stiftung Industrieforschung im kommenden Jahr anbieten wird. Dies beschloss das Stiftungs-Kuratorium in seiner letzten Sitzung. Anträge können von den betreuenden Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern per E-Mail eingereicht werden, und zwar bis 18:00 Uhr an beiden genannten Tagen. Die Stiftung vergibt Stipendien für Diplom- und Masterarbeiten, die wissenschaftlich anspruchsvoll sind und zugleich eine Anwendungsperspektive im industriellen Mittelstand haben. Die Stipendien sind mit 500 Euro monatlich dotiert und haben eine Laufzeit von bis zu sechs Monaten.
Kuratorium bewilligt 13 neue Stipendien
13 weitere Stipendien für wissenschaftlich anspruchsvolle und zugleich praxisorientierte Diplom- und Masterarbeiten hat das Kuratorium in seiner letzten Sitzung am 16. November 2011 bewilligt. Einige dieser Bewilligungen wurden an bestimmte Auflagen geknüpft. Die Stipendienförderung konnte rückwirkend zum 1. November 2011 starten und bis zu sechs Monate umfassen. Sie hilft den jungen Forscherinnen und Forschern dabei, sich - ohne zusätzliche Belastung durch einen Nebenjob - voll auf ihre Diplom- oder Masterarbeiten zu konzentrieren.
Die Gewinner des Preises für wissenschaftliche Arbeiten
Dr. Michael Geisler, Dr. Konstantin Kolloge, Dr. Daniel Küpper und Sophia Schärfl – so heißen die jüngsten Gewinner des Preises für wissenschaftlich hervorragende und zugleich praxisnahe Arbeiten. In der Jahresveranstaltung der Stiftung Industrieforschung am 16. November 2011 erhielten sie ihre Urkunden und Schecks, die sich auf 12.000 Euro summierten. Die vier jungen Forscher traten damit in die Fußstapfen des Festredners und Dürr-Vorstandsvorsitzenden Ralf Dieter, der im Jahre 1989 den 1. Preis der Stiftung gewonnen hatte. Mehr Informationen über die Preisträger finden Sie hier.
17 Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten ihre Urkunden
17 neue Stipendiatinnen und Stipendiaten konnte Kuratoriumsvorsitzender Dr. Carsten Kreklau in der Jahresveranstaltung am 16. November 2011 in Berlin begrüßen. „Sie alle haben in ihrem Studium durch Leistungen überzeugt, die deutlich über dem Durchschnitt liegen. Und Sie behandeln oder behandelten in ihren Masterarbeiten und Diplomarbeiten Themen, die nicht nur wissenschaftlich anspruchsvoll sind, sondern auf mittlere Sicht dem industriellen Mittelstand neue Impulse für Innovationen geben können,“ sagte Kreklau in seiner kurzen Einführung. Stellvertretend für alle dankten Eva-Cristina Schneider (Berlin) und Christian Rompf (Duisburg-Essen) für das Stipendium, das ihnen geholfen habe, sich voll auf die Master- bzw. Diplomarbeit zu konzentrieren.
Jahresveranstaltung 2011: Junge Forscher geben Impulse für Innovationen
Ganz im Zeichen junger Forscherinnen und Forscher stand die Jahresveranstaltung der Stiftung Industrieforschung am 16. November 2011 im Berliner Sofitel Gendarmenmarkt Hotel. „Mit unserer Nachwuchsförderung erzielen wir eine zweifache Wirkung“, sagte Kuratoriumsvorsitzender Dr. Carsten Kreklau in seiner Begrüßungsansprache, „wir bringen frische, unkonventionelle Ideen in den Mittelstand und wir ermutigen vielversprechende junge Leute, sich wissenschaftlich weiter zu qualifizieren und ihre Potentiale noch besser zu entfalten.“ Mit Ralf Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG, war ein ehemaliger Preisträger der Stiftung als Festredner nach Berlin gekommen. Er erläuterte in seiner Rede die Schwerpunkte, die Dürr bei seinem Innovationsmanagement setzt. Anschließend erhielten 17 neue Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Urkunden für wissenschaftlich anspruchsvolle und zugleich anwendungsorientierte Diplom- und Masterarbeiten. Und schließlich zeichnete Dr. Carsten Kreklau die Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten Preises für wissenschaftlich hervorragende Arbeiten aus, die zugleich der mittelständischen Praxis Impulse für Innovationen geben.
Forum Junge Spitzenforscher und Mittelstand: erfolgreicher Dialog Wissenschaft/Praxis
Unter dem Thema „Produktionsmanagement“ stand das jüngste „Forum Junge Spitzenforscher und Mittelstand“, das die Stiftung Industrieforschung am 9. November 2011 auf dem Petersberg ausrichtete. Jeweils drei exzellente junge Forscherinnen und Forscher präsentierten Ergebnisse und Ideen aus ihren praxisnahen Projekten – und nutzten zugleich die Chance, ein Feedback von erfahrenen Vertretern der mittelständischen Praxis einzuholen. Das Spektrum der Themen reichte dabei von Wertschöpfungsnetzwerken über Fabrikplanung bis hin zur Montageorganisation. Die Manager aus dem Mittelstand wiederum konnten erfahren, über welche neuen Ideen die Forschung nachdenkt – und sie konnten aus den Vorträgen Anregungen für ihre eigenen Produktionsmanagement-Strategien gewinnen. Die abschließende Manöverkritik zeigte, dass das Veranstaltungsformat des „Forums“ funktioniert: Sowohl die Wissenschaftler als auch die Praktiker zogen ein eindeutig positives Fazit. Die Liste der jungen Forscher(innen) und ihrer Vortragsthemen finden Sie hier.
Impulse für Hochschulausbildung in MINT-Fächern
„Die optimale Universität“ – unter diesem Thema hatte die Gude-Stiftung zu einer Perspektiv-Tagung vom 23. bis zum 25. September in die IHK Köln eingeladen. Zu den Mitveranstaltern gehörte auch die Stiftung Industrieforschung. Die Tagung der vom früheren Jugend-forscht-Preisträger und Unternehmensgründer Dr. Michael Gude ins Leben gerufenen Stiftung bot mit Vorträgen renommierter Referenten zu pointierten Themen wie „Wie praxisorientiert soll eine Hochschule sein?“, Was können private Hochschulen besser?“, „Wie sichert Akkreditierung Qualität ?“ oder „Findet der wissenschaftliche Nachwuchs angemessene Entfaltungsmöglichkeiten?“ reichlich Stoff für Diskussionen. Auch die Hochschul-Forschung und insbesondere Strategien zum erfolgreichen Transfer von Forschungsergebnissen in die unternehmerische Praxis standen auf der Tagesordnung. Die Vortragsfolien der Referenten stehen auf der Website der Gude-Stiftung zum Download bereit.
„InnovationsWerkstatt“: Studierende entwickeln kreative neue Produktideen
Wie lassen sich Forschungsergebnisse aus Universitäten durch kreativbasierte Konzepte noch besser als Innovationsquellen für den Markt erschließen ? Eine neue Antwort auf diese Frage präsentiert die Universität Duisburg-Essen mit ihrer „InnovationsFabrik“. Industriedesign ist dabei die Triebfeder eines einzigartigen Transferkonzeptes: Mit Hilfe designbasierter Ansätze sollen die Potentiale wissenschaftlicher Forschungsergebnisse sichtbar gemacht und in innovative Produktideen überführt werden. Eines der Angebote ist die „InnovationsWerkstatt“: Hier arbeiten in jedem Semester bis zu 20 Studierende projektbezogen in interdisziplinären Teams und entwickeln neue Produkt-, Service- oder Geschäftsideen. Durch den designbasierten Ansatz können Beteiligte aus ganz unterschiedlichen Studienrichtungen gemeinsam am Ideenprozess mitwirken: Erste Visionen werden anschaulich gemacht und in handfeste Ideen verwandelt. Die Ergebnisse der letzten „InnovationsWerkstätten“ zu den Themen „Hightech Manufacturing/Produktion der Zukunft“ und „Future Mobility“ wurden vom 13. bis zum 15. Juli 2011 an der Hochschule vorgestellt. Die Stiftung Industrieforschung wird diesen vielversprechenden neuen Transferansatz unterstützen und die „InnovationsWerkstätten“ im kommenden Wintersemester fördern.
Kuratorium bewilligt 11 neue Stipendien
Das Kuratorium der Stiftung Industrieforschung hat in seiner letzten Sitzung 11 neue Stipendien für Diplom- und Masterarbeiten auf den Weg gebracht. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten ein halbes Jahr lang 500 Euro pro Monat. Die Chance einer solchen Förderung beschrieb Ex-Stipendiatin Katharina Beier von der Universität Erlangen-Nürnberg so: „Mit einem freien Kopf und nahezu ohne zeitliche oder wirtschaftliche Zwänge können wir an unsere Arbeiten herangehen. Wir können uns zu 100 Prozent auf unsere Arbeiten konzentrieren, was eine enorme Erleichterung darstellt.“ Nächster Bewerbungstermin um Stipendien der Stiftung Industrieforschung ist der 30. September 2011. Die detaillierten Bewerbungsrichtlinien finden Sie hier.
Forschungsteams präsentieren beim „Petersberger Industriedialog“ 2011
Nicht nur der Gedankenaustausch zwischen Entscheidungsträgern aus dem industriellen Mittelstand, sondern auch der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis steht im Fokus des „Petersberger Industriedialogs“. „In der Wissenschaft liegt Potential für die Praxis - dies gilt auch für die drei Kernthemen des heutigen Industriedialogs: Qualität, Individualisierung, Service“ – betonte Dr. Wolfgang Lerch, Vorstand der Stiftung Industrieforschung, in seiner Begrüßungsansprache beim jüngsten Industriedialog am 18. Mai 2011. Zwölf Teams nutzten die diesjährige Veranstaltung, um auf Messeständen ihre Ideen und Lösungen den Vertretern der mittelständischen Praxis vorzustellen. Nähere Informationen über die Wissenschafts-Präsentationen finden Sie hier.
Petersberger Industriedialog 2011: Vortragsfolien jetzt verfügbar
Mit Qualität, Individualisierung und Service Kunden gewinnen und binden“ – dies war das Thema des „Petersberger Industriedialogs“, der am 18. Mai 2011 stattfand. Im Mittelpunkt standen dabei Vorträge von Unternehmern über ihre Erfolgsstrategien. Die Vortragsfolien der Referenten stehen jetzt auf dieser Website zum Download bereit.
Petersberger Industriedialog 2011: Großer Zuspruch, spannende Diskussionen
Mehr als 200 Personen – vor allem Entscheidungsträger aus dem Mittelstand – kamen am 18. Mai 2011 zum siebten Petersberger Industriedialog. „Mit Qualität, Individualisierung und Service Kunden gewinnen und binden“ – so lautete das Thema, unter dem die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der Stiftung Industrieforschung eingeladen hatten. Individualisierung versus Standardisierung, die Entwicklung maßgeschneiderter Services, Nachhaltigkeitsstrategien als Chance für neues Wachstum, die Rolle des Designs, Qualitäts- und Technologieführerschaft – dies waren einige der Themen, die im Mittelpunkt der Vorträge und lebhaften Diskussionen standen. Sechs erfahrene Unternehmer berichteten unter der Moderation von Prof. Dr. Robert Fieten über ihre Erfolgsstrategien. Darüber hinaus präsentierten 12 Vertreter aus der anwendungsnahen Forschung ihre Ideen für die Praxis. Die Vortragsfolien der Referenten können in Kürze auf dieser Website abgerufen werden.
„Prepare!“-Akademie: Neue Impulse für High-Tech-Gründer
Mit insgesamt 37 Teilnehmern fand in der Zeit vom 7. bis zum 10. Dezember 2010 in Aachen und Vallendar die diesjährige Gründerakademie „Prepare!“ statt. Diese Veranstaltung ist eine Kooperation der WHU Vallendar (Prof. Dr. Holger Ernst), der RWTH Aachen (Prof. Dr. Malte Brettel) und der Stiftung Industrieforschung. Ziel war es, junge High-Tech-Gründer der RWTH dabei zu unterstützen, ihre Ideen vom Labor in den Markt zu bringen. Dies geschah durch acht interdisziplinäre Teams, in denen Studierende aus MBA-Studiengängen der WHU gemeinsam mit Ingenieuren und Naturwissenschaftlern der RWTH maßgeschneiderte Markteintritts- und Wettbewerbsstrategien für ihre Gründungsvorhaben erarbeiten. Drei besonders vielversprechende Konzepte wurden am Abend des 10. Dezember von einer fachkundigen Jury ausgezeichnet.
Die ersten Stipendien des neuen Programms verliehen
Die ersten sieben Stipendiatinnen und Stipendiaten des neuen Programms erhielten in der Jahresveranstaltung am 22. November 2010 ihre Urkunden. Die Förderung der Stiftung Industrieforschung dient dazu, sie bei ihren wissenschaftlich anspruchsvollen und zugleich praxisorientierten Master- oder Diplomarbeiten zu unterstützen. Elisabeth Schwab (Bayreuth), Markus Pinkert (Hannover), Timo Grieser (Kaiserslautern), Katharina Beier (Erlangen-Nürnberg), Carmen Schmidt (Erlangen-Nürnberg), Paritosh Prayagi (Chemnitz) und Lukas Oehm (Dresden) nahmen ihre Urkunden von Dr. Carsten Kreklau, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung, in Empfang. Kreklau betonte in seiner Einführung: „Unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten haben in ihrem Studium durch Leistungen überzeugt, die deutlich über dem Durchschnitt liegen.“
Jahresveranstaltung 2010: Preisträger ausgezeichnet
Drei junge Forscher wurden in der Jahresveranstaltung am 22. November 2010 für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet, die zugleich der mittelständischen Praxis Impulse für Innovationen geben. Den ersten Preis erhielt Dr. Andreas Diemar für seine Dissertation zur Simulation des Einsatzhärtens. Der zweite Preis ging an Dr. Jörg Lässig, der in seiner Dissertation Modelle zur Entwicklung mittelständischer Kompetenznetze erarbeitete. Gewinner des dritten Preises war Benjamin Pohrer, der sich in seiner Diplomarbeit mit ionischen Flüssigkeiten als Schmiermedium beschäftigte. Kuratoriumsvorsitzender Dr. Carsten Kreklau betonte, dass den Preisträgern der Brückenschlag zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und praktischem Nutzen in hervorragender Weise gelungen sei.
Automobilzulieferer: Endkunden integrieren, Marktposition stärken
Bislang standen die großen Automobilhersteller, die „OEM“, als unmittelbare Kunden ganz im Blickpunkt der meist mittelständischen Zulieferer. Mit seinem – von der Stiftung Industrieforschung geförderten – Projekt „DOUBLE“ möchte ein Forschungsteam der RWTH Aachen unter der Leitung von Professor Malte Brettel neue Wege aufzeigen: Auch die Endkunden sollen nun in den Innovationsprozess integriert werden - mit der Perspektive, dass Automobilzulieferer nicht mehr nur Auftragsfertiger oder –entwickler sind, sondern mit eigenen markt- und kundenorientierten Innovationen ihre Wettbewerbsposition stärken.
Junger Forscher erhält Industriepreis für Stiftungsprojekt
Mit dem Otto-Kienzle-Preis des Industrieverbandes Massivumformung e. V. 2010 wurde Dipl.-Ing. Marco Tannert vom Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird regelmäßig an Nachwuchskräfte verliehen, die durch ihre Forschungsarbeit wesentlich zu praxisnahen Ergebnissen beigetragen haben. Marco Tannert überzeugte mit dem von der Stiftung Industrieforschung geförderten Projekt zum Thema „Optimierung von Mehrstufenwerkzeugen durch gekoppelte Simulation von Maschine und Prozess“.
Dr. Carsten Kreklau neuer Kuratoriumsvorsitzender
Am 2. Juli 2010 kam das neue Kuratorium der Stiftung Industrieforschung erstmals in Köln zusammen. In dieser Sitzung wurde Dr. Carsten Kreklau (Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., Berlin) zum neuen Kuratoriumsvorsitzenden gewählt. Zum Stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Kuratoren Dr. Uwe Sukowski vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
Forum „Junge Spitzenforscher und Mittelstand“
Ein neues Veranstaltungsformat zum intensiveren Austausch von Wissenschaft und mittelständischer Wirtschaft erprobte die Stiftung Industrieforschung mit ihrem ersten Forum „Junge Spitzenforscher und Mittelstand“ am 23. Juni 2010 auf dem Petersberg. Acht ausgewählte junge Forscherinnen und Forscher aus Hochschulen des gesamten Bundesgebiets referierten über praxisnahe Erkenntnisse aus laufenden oder abgeschlossenen Forschungsvorhaben zum Innovationsmanagement. Das Themenspektrum reichte dabei von Patentstrategien über Design bis hin zu Innovationsbarrieren, Open Innovation, Innovationen für Emerging Markets und Lead-User-Methoden. 26 Experten aus verschiedenen Branchen des industriellen Mittelstands nutzten die Gelegenheit, frische Ideen für ihre Arbeit kennen zu lernen, neue Kontakte zu Instituten zu knüpfen und die präsentierten Forschungsansätze eingehend zu diskutieren. Am Ende der Veranstaltung erhielten die Referenten der drei von den Praktikern am höchsten bewerteten Projekte jeweils 10.000 Euro von der Stiftung für ihre Forschungsarbeiten.
Veranstaltungen Hochschulen - Mittelstand
Mit ihrer Veranstaltungsförderung will die Stiftung Industrieforschung Foren schaffen, die dem Austausch von wissenschaftlicher Forschung und mittelständischer Industrie dienen. Das Spektrum reicht von Projekt-Präsentationen beim renommierten „Petersberger Industriedialog“ über ein Dialog-Forum für junge Spitzenforscher und den Mittelstand bis hin zur Förderung von High-Tech-Gründungen aus Hochschulen durch die Akademie „Prepare!“.
Forschungsergebnisse für den Mittelstand
Life Cycle - Strategien, der Einsatz von RFID oder neue Ansätze des Innovationsmanagements waren frühere Förderschwerpunkte der Stiftung, deren Ergebnisse jetzt vorliegen. Unter der Rubrik „Forschungsergebnisse“ lassen sich neue Erkenntnisse zu ausgewählten Forschungsthemen abrufen.





