Preise für wissenschaftliche Arbeiten vergeben

Preisträger 2015Matthias Vogler, Florian Biesinger und Anna Kaland heißen die diesjährigen Preisträger der Stiftung Industrieforschung.
Frau Dr. Kaland erhielt den 3. Preis für ihre Dissertation zu Controllingmaßnahmen im Facheinzelhandel. Herr Biesinger wurde mit dem 2. Preis für seine Bachelorarbeit ausgezeichnet, die das die Sicherheit von Stromnetzen untersucht, wenn eine Vielzahl von Photovoltaik-Anlagen in das Netz einspeisen. Träger des 1. Preises ist Herr Dr. Mattias Vogler, dessen Dissertation das komplexe mechanische Verhalten von faserverstärkten Polymeren im Leichtbau untersucht.
Nach Ansicht der Preisjury gelang es allen drei Kandidat(inn)en in hervorragender Weise, wissenschaftlich präzise Forschung so zu gestalten, dass sie einen unmittelbaren Nutzen für den deutschen Mittelstand aufweist.
Weitere Informationen zur Preisverleihung und den Preisträgern finden Sie hier.

 

10 Stipendien bewilligt

StipendienDas Kuratorium der Stiftung Industrieforschung hat auf seiner Sitzung am 9.6.2015 insgesamt 10 neue Stipendien bewilligt. Zwei weitere Stipendien können noch bewilligt werden, falls noch bestehende Rückfragen positiv ausfallen.
Die Stipendien sollen jungen Wissenschaftlern ermöglichen, wissenschaftlich anspruchsvolle und zugleich praxisorientierte Masterarbeiten zu schreiben. Das Spektrum der Forschungsthemen ist, wie in jedem Jahr, wieder sehr breit. Es reicht von der Erstellung eines Logistikkonzepts für Lastenräder über die Entwicklung einer neuen Technologie zum Transport von Feinstpulvern bis hin zur betriebswirtschaftlichen Analyse des Zusammenhangs zwischen Variantenvielfalt, Lagerbeständen und Lieferbereitschaft.
Die Stipendien der Stiftung Industrieforschung sind mit 500 € im Monat dotiert und werden für maximal ein halbes Jahr gewährt. Der nächste Bewerbungstermin ist Ende September 2015. Näheres finden Sie hier.

 

Bereit für Prepare!

prepareDie Humboldt Innovation GmbH und B! gründet, das Gründungsnetzwerk der Berliner Hochschulen, sind auch in diesem Jahr wieder die Ausrichter der Gründerakademie Prepare!, die jetzt schon zum fünften Mal von der Stiftung Industrieforschung initiiert wurde. Prepare! soll Hochschulabsolventinnen und –absolventen die Chance ermöglichen, ihre forschungsbasierten Gründungsideen in kleinen multidisziplinären Teams weiterzuentwickeln. Im Zentrum der Akademie stehen zwei Präsenztage, an denen die Teilnehmer die grundlegenden Methoden des Lean Canvas Modell kennenlernen, ihre Ideen entsprechend entwickeln und unter der Anleitung von Expert(inn)en erste Business Modelle erarbeiten. Die Ergebnisse sollen am 14. Juli präsentiert und die besten Teams prämiert werden.

Weiteres finden Sie unter: http://www.humboldt-innovation.de/de/events/m_eventID-51.html

 

Eine Basis, um Informationen situationsgerecht aufzuarbeiten

contactjsExkursionen sind in verschiedenen Studiengängen ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Der Lernerfolg vor Ort ist in der Regel aber nur begrenzt und stellt sich erst bei der Nachbearbeitung der Notizen verstärkt ein. Er kann jedoch entscheidend verbessert werden, wenn mobile Endgeräte bereits während der Exkursion Informationen bereitstellen und aufarbeiten, z.B. indem eine Pflanze über ein Foto bestimmt und mit Zusatzinformationen, wie zugehörige Familie, Vorkommen und verwandtschaftliche Beziehungen versehen wird und diese Daten nach den Vorlieben, Vorkenntnissen und Fähigkeiten des Nutzers spezifisch aufbereitet werden.
Um eine solche automatische Adaption zu gewährleisten, ist es notwendig, eine Vielzahl von personenspezifischen und kontextbezogenen Informationen zu sammeln und auszuwerten. Stefanie Lemcke vom Institut für Informatik an der Universität Potsdam hat sich mit genau solchen Systemen beschäftigt. Genauer gesagt, sie hat deren Konzepte analysiert und dann so weiterentwickelt, dass eine solche kontextspezifische Informationssammlung und -verarbeitung jetzt auch auf mobilen Endgeräten weitestgehend unabhängig von der verwendeten Plattform ermöglicht wird.
Ebenso wie das Vorgängersystem, das „Context Toolkit“, bildet das neue, in JavaScript als Bibliothek portierte System „contactJS“ einen Rahmen für die Entwicklung von kontexterfassenden Infrastrukturen. Der modulare Aufbau ermöglicht eine einfache Erstellung der konkreten Komponenten für die Infrastruktur sowie eine leichte Erweiterbarkeit der bestehenden Strukturen.
Frau Lemcke wurde in ihrem Projekt von der Stiftung Industrieforschung mit einem Stipendium unterstützt. Sie hat ihren Master im Januar erfolgreich abgeschlossen und arbeitet seitdem als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Informatik Frau Prof. Dr. Lucke, die ihre Masterarbeit auch betreut hat.

 

Weitere Beiträge...

nach oben

Stiftungs-Preisträger erläutern ihre Arbeiten

Mit insgesamt 10.000 Euro zeichnete die Stiftung Industrieforschung im Herbst 2013 drei Dissertationen aus, die nicht nur nach wissenschaftlichen Kriterien hervorragend waren, sondern auch der mittelständischen Praxis wichtige Impulse gaben. In kurzen Videos erläutern die Preisträger – Dr. Nadia Nabout, Dr. Kersten Lange und Dr. Friedrich Sommer – die Kernpunkte ihrer Arbeiten.

Weitere Informationen zur Preisverleihung 2013 finden Sie hier.

Stand: 30.06.2015
Barkhovenallee 1 | 45239 Essen | Tel 0201 - 8401-160 | Fax 0201 - 8401-255 | E-Mail