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Atemfeuchtigkeit verrät Lungenkrebs Leipziger Forscher entwickeln neuartiges Testverfahren zur Früherkennung von Lungentumoren

AtemfeuchtigkeitsmessungGanz einfach in ein Gerät atmen statt aufwendige Röntgenaufnahmen oder eine Lungenspiegelung unter örtlicher Betäubung zu erdulden – so leicht macht ein neues Diagnoseverfahren die Untersuchung für Patienten, bei denen der Verdacht auf einen Lungentumor besteht. In einem Projekt der Stiftung Industrieforschung haben Leipziger Forscher ein Testverfahren entwickelt, das Lungentumore aus der Atemfeuchtigkeit nachweisen kann – und zwar in einem besonders frühen Stadium. Es handelt sich derzeit um ein Forschungsergebnis, das in den kommenden Jahren klinisch validiert werden muss. Das Verfahren soll dann durch Unternehmenspartner in ein marktreifes Produkt umgesetzt werden.

 
   

Active Guide Wire: Neue Werkstoffe für besonders schonende Therapien

Active Guide WireNicht nur in der Chirurgie werden minimal invasive Verfahren erfolgreich eingesetzt: Auch in der „interventionellen Radiologie" – wenn es zum Beispiel darum geht, Engstellen in Gefäßen aufzudehnen – können diese Verfahren dazu beitragen, große Operationen zu vermeiden. Eine Herausforderung liegt in der Steuerung der Instrumente im Körper des Patienten. Hierfür werden bildgebende Verfahren benötigt. Dabei hat die Röntgendurchleuchtung den Nachteil einer starken Strahlenbelastung, während bei der Magnetresonanztomographie durch metallische Werkzeuge oder Implantate Störungen in der Bildwiedergabe auftreten können. Einem Forschungsteam des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnologie und der Klinik für Radiologische Diagnostik der RWTH Aachen ist es in einem von der Stiftung Industrieforschung geförderten Projekt erstmals gelungen, die Eignung einer für die minimal invasive Medizin neuen Werkstoffklasse – der faserverstärkten Kunststoffe – für die Herstellung eines patientensicheren Führungsdrahtes nachzuweisen. Mit dieser neuartigen Werkstoffentwicklung können schwierige minimal invasive Eingriffe erstmals ohne Strahlenbelastung für Patient und Mediziner durchgeführt werden.

 
   

Handlungsanleitung für profitable Dienstleistungen

schwabMit einer cleveren Kombination aus Produkt plus Dienstleistung machen Hersteller von Investitionsgütern noch bessere Geschäfte. Ein mit Fördermitteln der Stiftung Industrieforschung entwickelter Leitfaden zeigt, wie Firmen erfolgreiche Leistungspakete schnüren. Der Ratgeber ist jetzt kostenlos im Internet abrufbar.

 
   

So werden Unternehmensnetzwerke erfolgreich

Illustration UnternehmensnetzwerkeViele mittelständische Unternehmen beteiligen sich an Netzwerken. Die wenigsten aber wissen, ob sich ihr Engagement wirklich lohnt. Welche Kriterien Initiatoren und Firmen bei der Erfolgsbewertung anlegen sollten, verrät die Habilitationsschrift „Wertschöpfung in Netzwerken". Die Stiftung Industrieforschung zeichnet den praxisorientierten Ratgeber mit dem „Sonderpreis für wissenschaftliche Arbeiten 2007" aus.

 
   

Internetportal hilft Unternehmen gegen Produktpiraterie

ProduktpiraterieAls praktikables Ergebnis eines von der Stiftung Industrieforschung geförderten Projekts hat das Fraunhofer Institut für Produktionstechnologie am 4. August 2008 ein neues Internetportal zum Thema „Produktpiraterie" eingerichtet. Ziel dieses Portals ist es, Unternehmen bei wirksamen Schutzmaßnahmen gegen Produktimitationen zu unterstützen. Nutzer müssen sich vor der Benutzung einmalig anmelden und erhalten erst nach Prüfung durch das Fraunhofer Institut die Zugangsdaten, um Missbrauch zu vermeiden.
Weitere Informationen erhalten Sie hier: www.mittelstandsblog.de/2008/08/internetportal-hilft-unternehmen-gegen-produktpiraterie/
 
   

Handbuch und Software zum Risikomanagement

Handbuch und Software zum RisikomanagementFür ein erfolgreiches Risikocontrolling finden kleine und mittlere Betrieben mit einer auftragsorientierten Fertigung nur wenig methodische Unterstützung. Gebräuchliche Standardinstrumente können häufig nicht eingesetzt werden, da die Voraussetzungen für eine Umsetzung fehlen und die auftragsbezogene Risikosituation meist zu spezifisch ist. Genau hier setzt die Methode „RIPROCON-CHECK" an, die in einem Stiftungsprojekt entwickelt wurde und die ein risikoorientiertes Kalkulationstool für die Auftragsbewertung und –steuerung von KMU bereitstellt. Handbuch und Software sind im Kohlhammer-Verlag erschienen (Trossmann, Baumeister, Ilg: Controlling von Projektrisiken, ISBN 978-3-17-019987-3).
 
   

Demographischer Wandel: Neue Konzepte für älter werdende Mitarbeiter

In den kommenden Jahren wird der demographische Wandel in den Unternehmen spürbar. Vorausschauende Firmen befassen sich deshalb schon jetzt mit dem steigenden Durchschnittsalter ihrer Belegschaften und dem längeren Einsatz älterer Mitarbeiter. Eine von der Stiftung Industrieforschung mit dem „Preis für wissenschaftliche Arbeiten 2007" ausgezeichnete Magisterarbeit zeigt, mit welchen Konzepten Unternehmen auch in Branchen mit erschwerten Arbeitsbedingungen Erfolg haben.

 
   
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Stand: 31.01.2012
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