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Schwerpunkt Industrial Design

Neue Methode unterstützt erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren und Designern beim „Industrial Design“

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Designstrategien sind im Konsumgüterbereich längst etabliert, bei Investitionsgütern spielen sie dagegen in der Praxis – noch – eine überschaubare Rolle. „Obwohl auf die Bedeutung einer strategischen Designarbeit im Investitionsgüterbereich schon seit vielen Jahren hingewiesen wird, nutzt der größte Anteil der Unternehmen in der deutschen Investitionsgüterindustrie heute diesen strategischen Wettbewerbsvorteil teilweise gar nicht – oder nur vereinzelt.“ So heißt es im Abschlussbericht eines von der Stiftung Industrieforschung geförderten Projekts, das an der Hochschule Pforzheim bearbeitet wurde. Unter der Leitung der beiden Professoren Rupert Zang (als Ingenieur) und Jürgen Goos (als Designer) untersuchte das Pforzheimer Forschungsteam, welche Faktoren eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Entwicklungsingenieuren und Designern - ganz besonders in mittelständischen Unternehmen der Investitionsgüterindustrie – hemmen. Die Wissenschaftler beließen es jedoch nicht bei dieser Analyse. Mit dem „Integrierten Produktbriefing (IPB)“ erarbeiteten sie darüber hinaus eine Methodik, die die Trennung zwischen Design-Briefing und  technischer Anforderungsliste überwindet, alle erforderlichen Fakten allen Projektmitarbeitern zu einem möglichst frühen Zeitpunkt zur Verfügung stellt und damit die Erfolgschancen der Kooperation zwischen Ingenieuren und Designern erhöhen kann.

Der Abschlussbericht steht hier zum Download bereit.

 
   

Industrial Design: Chancen auch im Mittelstand nutzen

Buch "Strategisches Industriegüterdesign"

In vielen Konsumgütermärkten ist das Zusammenspiel zwischen Design und Markenidentität längst zum einem entscheidenden Erfolgsfaktor für die Unternehmen geworden. Dagegen setzt sich im Investitionsgüterbereich erst allmählich die Erkenntnis durch, dass Industrial Design - Strategien den Unternehmen wichtige zusätzliche Differenzierungspotentiale erschließen können – und zudem im Wertschöpfungsprozess zu deutlichen Kreativitäts-, Innovations- und Produktivitätsvorsprüngen führen können. Gerade mittelständische Investitionsgüterhersteller nutzen jedoch die Chancen des Industrial Design eher selten. In einem von der Stiftung Industrieforschung geförderten Projekt haben Professor Ronald Gleich (European Business School) sowie Christoph Herrmann und Günter Moeller (hm+p Herrmann, Moeller + Partner) praktikable Wege für ein neuartiges, strategisch orientiertes Designverständnis in Industrieunternehmen aufgezeigt. Der Abschlussbericht zum Projekt kann hier heruntergeladen werden. Die ausführlichen Ergebnisse sind in einem jetzt im Springer Verlag erschienenen Buch („Strategisches Industriegüter-Design“) veröffentlicht worden.

Abschlussbericht zum Download (979 KB)

 
   
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Design-Chancen im Maschinenbau nutzen

Design spielt als Innovationsfaktor auch für die Hersteller von Investitionsgütern eine immer größere Rolle. Mittelständische Firmen prägen das Bild dieser Branche. Allerdings ist gerade bei ihnen das Design meist nur unzureichend in den Produktentwicklungsprozess eingebunden. Welche Möglichkeiten zur besseren Integration von Design in den Entwicklungsprozess bestehen, erläutern Prof. Dr. Johannes Uhlmann und Dipl.-Ing. Frank Drechsel (TU Dresden) anhand von Beispielen. Frank Drechsel war von 2007 bis 2009 Stipendiat der Stiftung Industrieforschung.

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Stand: 03.09.2010
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